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Warum Linux? Warum Sabayon Linux?

Wow, das hat lange gedauert.
Ich hatte schon vor einer ganzen Weile versprochen, eine Rezension zu meiner Lieblingsdistribution zu schreiben.

Hier ist sie.Warum überhaupt Linux?

Schuld daran ist die Uni 😀
Nein, ernsthaft. Im Studium wurden wir genötigt gebeten, unsere Abgaben in LaTeX und MatLab (und R) zu verfassen. Es war ein Krampf, die Entwicklungsumgebungen unter Windows 7 einzurichten (oder ich bin zu blöd dafür). Na ja, und an der Uni haben wir Debian im Rechenzentrum laufen.

Als mir dann noch aus der (mittlerweile leider eingestellten) Ubuntu User-Zeitschrift eine LiveCD in die Hand fiel und ein langjähriger Ubuntu Nutzer bei der Installation half, war ruckzuck Jaunty Jackalope installiert. Kurze Zeit später wanderte dann ein Bündel Anwendungen hinterher. Ich konnte arbeiten.
Auf dem Stand-PC daheim lief aber weiterhin Vista. Trotzdem mochte ich damit nicht arbeiten. Ständig fror alles ein.

Nun ja, irgendwann hatte es Vista geschafft, sich selber (und meine OnBoard-Ethernetkarte) zu grillen. Aber da lag schon eine Lucid Lynx-CD daheim. Die Entscheidung war also schnell gefällt.

GNOME 2 ist eine tolle Desktopumgebung. Ich habe Ubuntu Lucid bis letzten Monat auf dem Rechner gehabt.

Als Canonical dann mit Unity einen Umschwung einläutete und nach und nach seinen eigenen Striemel durchzog, habe ich vorsichtig nach Alternativen geschaut. Mir gefällt es nicht, wie die mit der Community umspringen.
Arch Linux haben gefühlt schon so viele im Gebrauch …

Also hab ich bei Google+ einmal alle (für den UWR gesammelten) Linux-Distributionen durchforstet nach rollierend. Das nervige Upgraden (= Neu-Installieren) wollte ich nicht mehr. Außerdem sollte die Software aktuell sein.

Zur Debatte standen bei mir am Ende drei Distributionen: Arch Linux, Sabayon Linux und Slackware.
Arch Linux haben schon so viele verwendet, fand ich. Also suchen wir einen Underdog. Sabayon Linux hat dann (im Gegensatz zu Ubuntu) meinen WLAN-Stick auf Anhieb erkannt. Dann gab es noch einige (veraltete) Artikel auf Deutsch im Wiki, so dass mein Entschluss feststand.

Ich habe die Distribution jetzt ein Dreiviertel Jahr getestet. Und bin begeistert!

Na ja, vielleicht hätte ich nicht mit KDE anfangen sollen. Mein Rechner hat da so seine Schwierigkeiten mit. Bin dann auf Openbox ausgewichen, weil ich mehr über Konfiguration lernen wollte. Da jetzt das End-of-Life von Lucid bevor stand, wollte ich reine machen. 64Bit hat sich nicht als praktikabel erwiesen. Außerdem war da noch Lucid auf der anderen Partition. Und die Sabayon lief allmählich aus …

Alles runtergeworfen und MATE installiert. Super. Aber kein Internet. Argh!