Like a prism refracts the light

So wie ein Prisma das Licht bricht … Es gibt ein paar neue Erkenntnisse zu PRISM. Les meinen Bericht von heute morgen hier

Zunächst einmal möchte ich den schönen Hintergrundartikel im The Guardian loben. Super klarer Aufbau!

Daneben ist jetzt noch bekannt geworden, dass der britische Geheimdienst auch um die 200 Artikel auf Grundlage der Daten in PRISM erstellt hat. Es ist nicht auszuschließen, ob auch Geheimdienste anderer Länder Zugriff auf die Datenbank haben. Außerdem ist nicht ganz klar, ob der britische Geheimdienst PRISM in vollem Umfang nutzen konnte, weil es laut den Nachrichten nur die für die speziellen Bedürfnisse erforderlichen Daten erhalten habe. Ein Punkt möchte ich aber hervorheben. Ich finde ihn nur im Bericht vom Guardian und bei TechCrunch bisher: Wenn der Aufwand für die Erfassung und Verarbeitung „nur“ 20 Millionen USD beträgt – wie kann das bewerkstelligt werden?“ Die Internetfirmen streiten ja ab, direkten Zugriff auf die Server gewährt zu haben. Was ist mit indirektem?

Was wäre, wenn der NSA Zugriff auf das Netzwerk erhält und sich dann die relevanten Informationen dort zusammensucht? Bei Erfolg beantragen sie dann einen Auszug der geforderten Daten. Ist jedenfalls wesentlich günstiger … Stellt sich die Frage nach der Verschlüsselung …

Was mich aber mehr schockiert ist das offensichtliche fehlende Unrechtsbewusstsein der Internetfirmen — immerhin wurde die Existenz des Programms ja jetzt bereits von der Regierung bestätigt! Stellt sich die Frage, ob die Nutzer den Mumm haben, die Onlinedienste zu boykottieren. Ich fürchte, eher nicht. Dafür gibt’s zu wenig gute Alternativen …

Update: Dieser englische Blog sammelt auch Beiträge zum Thema. Auf Twitter findet ihr von Guardian auch Accounts, die sich damit auseinandersetzen: Tweet 1 und Tweet 2. Sie selber bemühen jetzt offensichtlich auch schon die Regierung und Geheimdienste um eine Stellungnahme. Die Europäische Kommission hält (hielt?) es für eine inner-US-amerikanische Angelegenheit oO

Zumindest Google will die Lehre daraus ziehen, in Zukunft noch transparenter mit Regierungsfragen umzugehen, wenn ich TechCrunch richtig verstehe.

Quellen:

  1. Heise
  2. Netzpolitik.org
  3. TechCrunch
  4. TechCrunch
  5. The Guardian

Quellen des Updates:

  1. GigaOm
  2. GigaOm
  3. TechCrunch
  4. The Guardian
Advertisements
Diese(r) Beitrag wurde veröffentlicht unter Allgemein und verschlagwortet mit , . Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Gedanke zu “Like a prism refracts the light

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s